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Hagenuk S200

Hagenuk S200 von vorne Die in Karlsruhe ansässige Firma ITM Technology AG startet mit dem PalmOS-Smartphone S200 unter der Marke Hagenuk in den Mobilfunkmarkt. Hagenuk ist eine bekannte Marke u.a. aus den Bereichen Festnetztelefonie und Unterhaltungselektronik und hat sich dort einen Namen für gute und preiswerte Produkte gemacht.

Das Hagenuk S200 wird von der Firma GSPDA (u.a. Hersteller des Universum Smartphones) produziert und stellt eine überarbeitete Version des Xplore M68 dar. An manchen Stellen im und auf dem S200 erkennt man das auch noch am Schriftzug Xplore. Das PalmOS 5.4-Smartphone bietet ein multilinguales Betriebssystem, d.h. eine sogenanntes EFIGS-Version. EFIGS steht für die 5 unterstützten Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch (German) und Spanisch.

Treo 650/Hagenuk S200/SE T610 Die Größe von 49x109x22mm und das Gewicht (127g) erinnern mehr an ein Handy, als an einen PDA. Nicht desto trotz kann man aus der großen Anzahl an PalmOS-Applikationen schöpfen. Bei hochgeklappter Graffitifläche ergibt sich eine Standardauflösung von 160x160 Bildpunkten, die von fast allen Programmen unterstützt wird. Der Bildschirm ist mit einer Diagonalen von ca. 5,5cm gehäusebedingt relativ klein und bietet eine Ausflösung von insgesamt 160x220 Bildpunkten (inkl. virtueller Graffitifläche). Reine HiRes- und HiRes+-Applikationen laufen da natürlich nicht. Der virtuelle Graffitibereich ist nach PalmSource-Standard integriert worden, so dass eine ganze Anzahl von Applikationen diesen auch schon unterstützen.

Treo 650/Hagenuk S200/SE T610

Lieferumfang

Hagenuk S200 Lieferumfang Die kleine Papp-Verpackung in Würfelform bringt das S200, den passenden Akku (im Akkudeckel), ein USB-Synchronisationskabel, das Netzteil, eine mobile Stereo-Freisprecheinrichtung, eine CD-Rom und ein gedrucktes Handbuch zum Vorschein (USB-Kabel und Netzteil fehlen auf dem Foto). Für GSPDA-Geräte ungewohnt kommt keine Gürteltasche mit, es bleibt zu hoffen das die Zubehörhersteller dort schnell Abhilfe schaffen.

Sehr positiv fällt die gedruckte Anleitung in deutsch auf, die nicht nur die ersten Schritte erklärt. Leider ist dafür auf der CD-ROM keine komplette PDF-Anleitung mehr vorhanden.

Sofort einsatzbereit ist die umfangreiche Softwaresammlung, die das S200 im ROM mitbringt. Neben den klassischen PIM-Applikationen Adressen, Kalender, Aufgaben und Merkzettel finden sich Multimediaapplikationen, wie Fotoalbum, Kamerasoftware für Foto- und Videoaufnahmen, MP3-Player und Diktiergerät. Für die Kommunikation unterwegs stehen SMS, MMS, E-Mail-Client und WAP-Browser zur Verfügung und für die Integration der Bürodokumente (Word, Excel, Powerpoint) steht Quickoffice bereit. Und auch an den Spieltrieb ist mit einigen PalmOS-Spielen und einer IBM-Java-VM für Java-Spiele gedacht worden. Der im ROM fehlende Web-Browser kann von CD-ROM nachinstalliert werden.
 

Innereien und außen rum

Hagenuk S200 von unten Im S200 werkelt ein 144 Mhz-Prozessor und für Programme stehen 32MB RAM (nutzbar ca. 27,8MB RAM) zur Verfügung. Das Tri-Band-Smartphone funkt in den GSM-Netzen 900, 1800 und 1900 Mhz, für die Datenkommunikation steht GPRS Klasse 10 zur Verfügung. Lokale Kommunikation (z.B. der Austausch von Programmen oder Dokumenten) kann durch die Infrarotschnittstelle oder mittels Bluetooth erfolgen. Auch ein Netzwerkhotsync über Bluetooth war schnell eingerichtet und funktioniert über den lokalen Bluetooth-Access-Point. Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr gut, es knarzt nichts, der Akkudeckel sitzt nahtlos und fest. Eine eingelegte Speicherkarte schließt gerade mit dem Gehäuse ab und die Öffnungen von Freisprecheinrichtung und Lade-/Sync- Anschluss sind geschützt. Die Gehäuseoberfläche ist leicht matt und stumpf, macht dadurch einen unempfindlichen Eindruck, liegt sehr gut in der Hand und macht auch keine Anstalten schnell aus der Hand zu rutschen.
 

Nun ein Rundgang ums Gerät:

Hagenuk S200 von oben Oben befindet sich der An/Aus-Knopf und eine Öse um ein Halteband zu befestigen. Ausgeschaltet sind alle anderen Tasten gesperrt und das S200 läßt sich nur über diesen Knopf anschalten. Was für alte Palmhasen eine Umgewöhnung ist, da es keine 4 Applikationstasten zum Einschalten gibt. Neben dem Knopf und nach vorne übergehend ist eine LED im Gehäuse eingelassen, die bei Empfang durch das GSM-Teil blinkt und auch für die Akkustandsanzeige genutzt wird. Der An/Aus-Knopf ruft bei längerem Druck auch ein Kurzmenü auf in dem man u.a. in die Profileinstellungen wechseln kann.

Vorne sitzt oben hinter dem silbernen Rahmen der Telefonlautsprecher, darunter der 160x220 Bildpunkte Touchscreen, dann kommt eine Reihe mit 4 Tasten (v.l.n.r. Abnehmen, Applikationslauncher, Abbrechen, Auflegen), die in der Mitte durch einen kleinen 5-Wege-Steuerstick unterbrochen wird. Dann kommt die von Handys und Telefonen bekannte 10-er Tastatur mit * und #-Taste. Der Bildschirm ist gut ausgeleuchtet, bietet einen guten Kontrast und ist sogar im Freien im Sonnenlicht noch ganz gut ablesbar. Die Tastatur ist in einem kräftigen blau beleuchtet.

Unten am Gehäuse befindet sich auf der rechten Seite der Schacht für den Eingabestift (Stylus) und die durch eine Gummikappe geschützte Synchronisations- und Lade-Schnittstelle. Zu guter letzt sieht man noch die Öffnung für das Mikrofon in Form eines kleinen Schlitzes. Der Stift ist ein kleiner und relativ dünner Teleskopstift, mit dem sich aber das S200 gut bedienen läßt und auch Graffiti 2 schreiben geht damit recht gut.

Hinten befindet sich noch eine Lautsprecheröffnung und die Linse der eingebauten 1,3 Megapixelkamera. Daneben ist, wie bei vielen anderen Handys, auch ein kleiner Spiegel für Selbstportraits. Darunter ist der Akkudeckel zu sehen. Der 1300mA-Akku ist fest mit dem Akkudeckel verbunden und unter dem Akku verbirgt sich der SIM-Kartenhalter.

Auf der rechten Seite findet man dann noch die Infrarotschnittstelle und die 2,5mm Anschlussbuchse für das mitgelieferte Stereo-Headset, was für MP3 hören genauso gut zu benutzen ist, wie zum telefonieren. Die Klinkenbuchse ist bei Nichtbenutzung durch eine Gummilasche vor Staub und Schmutz geschützt.

In der linken Seite befindet sich der SD-Kartenslot, der mit SD- oder MMC-Karten bestückt werden kann, aber keine SDIO-Funktionalitäten bietet. Mitgeliefert wird eine Dummy-Plastikkarte, damit der Schacht nicht verschmutzt, wenn keine Speicherkarte eingesetzt wird. Darüber befindet sich noch eine Taste zur direkten Ansteuerung der Kamerasoftware und eine Wippe für die Lautstärkeneinstellung. Diese Wippe wird auch für den Aufruf einer Favoritenapplikation benutzt, mit der ein Schnellzugriff auf bis zu 12 Applikationen möglich ist.
 

Hagenuk S200 linke Seite Hagenuk S200 rechte Seite
 

Dateneingabe

Hagenuk S200 Tastatur Die Dateneingabe kann, wie bei PalmOS gewohnt, entweder über die Handschriftenerkennung Graffiti (Version 2) oder über eine eingeblendete Bildschirmtastatur erfolgen. Ein Schreiben auf dem ganzen Bildschirm, wie bei der Tungsten Tx-Serie, ist nicht vorgesehen. Zusätzlich kann auch die eingebaute "10er-Tastatur" zur Eingabe benutzt werden. Beim Druck auf eine Taste werden die dahinter gelegten Zeichen in einer Auswahlbox angezeigt und man kann durch mehrfaches drücken der Taste das entsprechende Zeichen anwählen. Diese Vorgehensweise dürfte von anderen Handys bekannt sein. Die Tasten sind ausreichend groß und gut angeordnet, so das auch Leute mit etwas dickeren Finger wenig Probleme haben dürften. Die Zahlentastatur, die Applikations- und die Abbruchtaste sind in dunklem kräftigen blau beleuchtet (was leider meine Kamera nicht so aufnimmt, siehe Foto auf der Hangenuk-ITM-Seite) und auch die beiden Tasten für das Gesprächsmanagement sind beleuchtet. Der 5-Wege-Steuerstick ist nicht beleuchtet, was aber auch in der Praxis nicht besonders stört.

Telefonfunktionen

Das Gesprächsmanagement im S200 beinhaltet Wählen, Gespräch halten, Mikrofon stummschalten, Parken, Konferenz. Man kann mittels 5-Wege-Stick (rechts/links) in den Kontakten zwischen den Kategorien wechseln, in denen sich auch Kategorien für die Telefonbücher auf der SIM-Karte befinden. In der Telefonapplikation kommt man durch den 5-Wege-Stick auch in die Anruferlisten, in denen aufgeteilte Listen nach Anrufer, Angerufener und Nicht erreicht angewählt werden können. Ebenso von der Telefonapplikation direkt erreichbar sind Favoritentasten in denen wichtige Freunde und Geschäftspartner mit Bild auf eine Schnellwahltaste gelegt werden können. Neben den eingebauten Klingeltönen kann für eine stille Signalisierung auch der Vibrationsalarm genutzt werden. Wer eigene Klingeltöne benutzen will findet auf der CD-ROM einen Klingeltonkonverter oder kann auch direkt MP3-Dateien von einer Speicherkarte als Klingelton einstellen. Die verschiedenen Einstellungskombinationen können in Profilen gespeichert werden. Außerdem können Klingeltöne auch direkt Kontakten oder Kategorien zugeordnet werden. Tondateien auf der Speicherkarte, die als Klingeltöne eingebunden werden sollen müssen im Verzeichnis /Audio abgelegt sein.

Natürlich kann man während eines Gesprächs auch in andere Palm-Applikationen wechseln und diese benutzen um z.B. einen Termin einzutragen oder etwas nachzuschauen.

Klassische PIM-Applikationen

Hagenuk S200 GSLauncherBei den klassischen PIM-Applikationen wurden im Adressbuch einige Verbesserungen eingebaut. Man muss dabei vom PalmOS-Standard ausgehen, nicht von den Erweiterungen, die palmOne in ihren eigenen Geräten eingebaut haben. Das Adressbuch ist um ein Geburtstagsfeld mit Weckfunktion, einem Feld für einen eigenen Klingelton und um eine Bildmöglichkeit erweitert worden. Die Weckfunktion für den Geburtstag kann neben einem Alarm auch automatisch eine Geburtstags-SMS verschicken, so geht einem kein Geburtstag mehr durch. Das Bild kann entweder aus dem Fotoalbum eingebunden werden, also z.B. von der Speicherkarte oder man schießt direkt vor Ort mit der integrierten Kamera ein Foto des neuen Kontakts.

Zusätzlich zum Standardapplikationslauncher ist noch der GSLauncher installiert, der ein bißchen netter aussieht und auch über den 5-Wege-Stick bedienbar ist. Im GSLauncher gibt es die Möglichkeit ein Farbthema und ein Hintergrundbild auszuwählen, was auch ein selbstgemachtes Foto oder ein Bild vom PC sein kann. Es können aber nur Bilder angewählt werden, die im RAM liegen, so dass Bilder, die auf der Speicherkarte liegen, vorher per Fotoalbum in einen Ordner im RAM kopiert werden müssen, erst danach kann man sie im GSLauncher anwählen. Wenn das angewählte Bild zu groß ist, bietet der GSLauncher an entweder einen Teil aus dem Bild auszuschneiden oder es zu verkleinern.
 

Hagenuk S200 Schrift im Menü Die Schrift ist im Vergleich zum Standard-PalmOS größer eingestellt. Die Menüs sind überwiegend in einer größeren Schrift, die auf dem kleinen Bildschirm besser lesbar ist. Die Schrift der Datenanzeige kann über einen Menüpunkt für viele Masken einzeln umgestellt werden. Man kann aus 7 verschiedenen Schriftgrößen wählen, sehr positiv ist, das auch die kleine (normale) Schrift auswählbar ist. Besonders im Adressbuch war es bei den älteren GSPDA-Geräten nicht möglich diese Schriftart zu wählen, so dass nur Fragmente der Namen und Nummern dargestellt wurden. Was mir als Treo-Nutzer fehlt ist die durchgängige Bedienung mit dem 5-Wege-Stick. Schade, denn dieses Feature ist zwar von Handspring entwickelt worden, aber seit 2004 im PalmSource-Standard aufgenommen.
 

Integriertes Backup

Die im ROM mitgelieferte Backupapplikation mit der man das RAM auf einer Speicherkarte sichern kann ist leider nur eine Notlösung. Es werden nur reine Datenbanken gesichert und keine Applikationen, eine vollständige Wiederherstellung ist daher nach einem Hardreset mit diesem Programm nicht möglich. Es können zwar mehrere Backup-Sets angelegt werden, es ist aber nicht möglich ein zeitgesteuertes Backup zu machen und auch das Rücksichern einzelner Datenbanken unterstützt das Programm nicht. Im Gegensatz zu den älteren GSPDA-Smartphones hat das S200 auch keinen internen nichtflüchtigen Speicher, der vom Backupprogramm benutzt wird. Backups sind nur auf einer separaten Speicherkarte möglich. Allerdings ist das meiner Meinung nach kein Nachteil, da der interne Speicherbereich bei einem defekten Gerät (oder Akku) nicht mehr erreichbar ist und ein Backup (mit einem entsprechenden Programm) auf einer Speicherkarte in einem Austauschgerät schnell wieder zu einer arbeitsfähigen Umgebung verhilft.

Kommunikation

Hagenuk S200 und mobile.pug-ned.de Für die Fernkommunikation stehen im S200 eine ganze Reihe an Applikationen zur Verfügung. SMS, MMS und die Einbindung des SIM-ToolKits. Ein Mailclient, der mehrere POP3-Postfächer verwalten kann und ein WAP-Browser für die Standards WAP 1.x und 2.x. Im S200 sind auch direkt die verschiedenen Verbindungsdaten der großen deutschen Mobilfunkprovider eingetragen, inkl. der dazu nötigen WAP-Einstellungen. Wer lieber direkt Web-Seiten anschauen möchte kann den Web-Browser noch von der CD-ROM nachinstallieren. Die Installation benötigt allerdings einen Hotsync-Vorgang, das direkte Kopieren des Web-Browsers über die Speicherkarte ins RAM oder per Bluetooth/Infrarot bringt keinen Erfolg. Das Surfen auf dem kleinen Bildschirm ist natürlich nicht mit einem PC vergleichbar, aber es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Seiten, die speziell auf die kleinen Bildschirme von PDAs und Smartphones ausgelegt sind. Einige davon findet ihr auch auf unserer mobilen Seite.
 

Office-Applikationen

Anders als z.B. beim QDA-700 (Nur-Lese-Documents-to-Go) ist Quickoffice in der Version 7.6 auch in der Lage Officedokumente zu bearbeiten und neue anzulegen. Eine vorherige Konvertierung der Officedokumente vom PC ist auch nicht nötig, so das auch Mailanhänge direkt auf dem S200 geladen und bearbeitet werden können. Neben Word- und Excel-Dateien unterstützt Quickoffice auch Powerpoint-Dateien.

Sicherheit

Mit der Applikation Sicherheit kann das S200 gegen unbefugten Zugriff gesperrt werden und private Einträge können versteckt werden. Beim Anschalten wird dann ein Passwort verlangt bevor man weiterarbeiten kann, Anrufe kommen aber trotzdem durch und können auch angenommen und beendet werden. Ein umfangreicheres Gesprächsmanagement ist aber erst nach Eingabe des Passworts möglich.

Multimedia

Hagenuk S200 Kamera In Sachen Multimedia bringt das S200 eine 1,3 Megapixel-Kamera mit den passenden Programmen zur Aufnahme von Fotos und Videos und zu deren Darstellung mit. Die Aufnahmen können auch direkt in die Kontakte (Fotos) eingebunden werden oder per MMS oder E-Mail verschickt werden. In den Kontakten gibt es sogar die Möglichkeit 2 Bilder pro Kontakt einzubinden, die dann bei einem Anruf abwechselnd gezeigt werden. Dabei wird das 1. Bild, was auch in den Kontakten direkt angezeigt wird, 3 Sekunden und das 2. Bild jeweils immer 1 Sekunde eingeblendet. Auch ein MP3-Player ist im ROM installiert und spielt Musikstücke direkt von der Speicherkarte. Die Musik hört man entweder durch den rückseitigen Lautsprecher oder durch das angeschlossene Stereo-Headset. In den Einstellungen kann man auch den Bildschirm automatisch ausschalten lassen, dadurch wird die mögliche Spielzeit einer Akkuladung deutlich erhöht. Um sich kurze Tonnotizen zu machen ist eine Diktiergerätapplikation mit dabei, die allerdings im Test den Ton zwar verständlich aber mit Störgeräuschen etwas verzerrt aufnimmt.

Spiele

Bei jedem aktuellen Handy/Smartphone darf natürlich der Spassfaktor nicht zu kurz kommen. Im Hagenuk S200 sind deshalb einige Spiele installiert: von Astraware sind dabei Bejeweled, ZAP2016!, GTS Racing, Bookworm und von Megasoft MegaBowling. Auch mit im ROM ist die Java Engine von IBM, die Java-Spiele auf dem S200 zum Laufen bringen soll, das haben wir allerdings noch nicht getestet.

Hagenuk S200

Fazit

Das 499 EUR (UVP) teure Hagenuk S200 ist ein PalmOS-Smartphone was sich eher in der Richtung Handy mit PIM-Funktionen orientiert als am klassischen Smartphone (PDA mit Handyfunktion). Als Handy betrachtet bietet es bedingt durch das PalmOS die größte mir bekannte Flexibilität in Sachen Zusatzsoftware. Die geringere Auflösung bringt durch den kleineren Bildschirm trotzdem ein klares Bild und viele Programme laufen auf den 160x220 Bildpunkten genauso komfortabel wie auf den HiRes-Bildschirmen anderer PDAs. Einzig die Integration der 5-Wege-Steuerung ist nicht durchgängig gelungen. Da muss man entweder mit etwas Übung mit dem Finger auf dem Bildschirm tippen oder den Stift zücken.

Vielen Dank an die Firma ITM Technology für das bereitgestellte Testexemplar.

Wer jetzt Interesse bekommen hat sich das Gerät auch mal in Live anzuschauen und auszuprobieren, kann dies bei den Treffen der Palm User Group Ruhr uns natürlich bei unseren Treffen gerne tun.


 

Thomas (Toem) Dornscheidt
Palm User Group Neuss/Düsseldorf

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Rückfragen können gerne an uns gerichtet werden über das Kontaktformular